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Vorrichtungen zur Pressenautomatisierung

Die beschriebene Vorrichtung wurde in eine Presse mit vier Stanzwerkzeugen integriert. Die zu bearbeitenden Bauteile werden der Presse zugeführt, innerhalb der Presse von Stanzwerkzeug zu Stanzwerkzeug transportiert und dann der Verpackung zugeführt. Die Vorrichtung hat eine eigene Steuerung, die mit der Pressensteuerung kommuniziert.

Die Bauteile werden auf Blister über ein Transportband der Presse zugeführt und durch zwei Pick and Place-Einheiten in die Presse eingeführt. Nach dem ersten Pressenhub wird dieses Teil in das nächste Pressenwerkzeug transportiert und das freiwerdende Werkzeug mit einem neuen Bauteil belegt.

Die Position jeden Bauteils in den einzelnen Pressenwerkzeugen wird durch ein System von Initiatoren und Lasertastern abgefragt. Somit ist sichergestellt, dass die Presse ihren nächsten Hub erst ausführen kann, wenn gewährleistet ist, dass durch keine falsche Positionierung eines der Bauteile vorliegt. Dadurch wird ein Crash eines der Werkzeuge vermieden und die Vorrichtung läuft prozesssicher.

Hat ein Bauteil die Presse durchlaufen, wird es von der Vorrichtung entnommen und auf ein Abführband abgelegt. Von dort gelangt es zum weiteren Bearbeitungsprozess.

Die Taktbalken, die den Transport durch die Presse realisieren, sind als Wechselteile ausgeführt. Somit kann bei einem Umrüsten der Presse auf andere Bauteiltypen die Transporteinrichtung ebenfalls auf diese Bauteiltypen umgestellt werden.